IRIS Filet Inspection sichert hochwertiges Erscheinungsbild

Die ultimative Möglichkeit zur Erkennung aller Filetmängel

IRIS FI Camera

Geflügelverarbeiter lassen ihre Filets nicht nur auf Knochenverunreinigungen untersuchen, sondern wünschen sich auch eine Art der automatisierten Qualitätskontrolle der Filets. Die Kamera von Marel IRIS FI (Fillet Inspection) ermöglicht eine solche visuelle Qualitätsbewertung. Dank der Fähigkeit, Fehler wie Druckstellen, Fett und Haut zu erkennen, spielt IRIS FI eine wesentliche Rolle bei der Produktion von Lebensmitteln höchster Qualität.

Eine typische Filetierstraße verfügt über ein Entbeinungssystem, eine Trimmstation und einen Knochenscanner. Ergänzend bietet IRIS FI die Möglichkeit, die visuelle Qualität zu gewährleisten.

Qualitätssicherung

IRIS FI ist ein hervorragendes Instrument für die Qualitätssicherung. Es ist hinter der Trimmstation angeordnet und kann in Echtzeit überprüfen, ob die zugeschnittenen Filets, die sich gerade auf dem Förderband befinden, den Qualitätsanforderungen der Kunden entsprechen. Ein Zweck dieser Datenerfassung besteht darin, die Leistung des Trimmvorgangs zu bewerten. Leistungsberichte können für viele Kriterien erstellt werden, z. B. für Zeit, Partie und in der Linie aufgetretene Mängel. Betriebsleiter erhalten so ein zuverlässiges Bild von den Abläufen in der Trimmabteilung. Es ist sogar möglich, die einzelnen Schneidetische miteinander zu vergleichen. Bei zu intensivem Beschnitt wird zu viel wertvolles Fleischgewicht herabgestuft. Zu geringer Beschnitt kann zu Kundenbeschwerden und folglich zu sinkendem Auftragsvolumen führen. In beiden Fällen kommt es zu finanziellen Verlusten für den Verarbeitungsbetrieb. Als Gegenmaßnahme empfiehlt es sich, die Mitarbeiter genau anzuweisen, wie der Beschnitt zu erfolgen hat. Die Ergebnisse solcher Anweisungen lassen sich mit IRIS FI überprüfen. Auf diese Weise können Verarbeitungsbetriebe jährlich eine beträchtliche Menge an wertvollem Fleisch gewinnen – im Gegenwert von mehreren hunderttausend Euro.

IRIS FI Fillets

Verteilungsmöglichkeiten

IRIS FI kann mit Innova PDS und einem Filetverteilungssystem kombiniert werden, sodass sich Produkte herausfiltern lassen, die nicht den Kriterien entsprechen. Die Mitarbeiter könnten ein Stück Fett übersehen oder zu viel abschneiden, sodass sich ein ungleichmäßig geformtes Filet ergibt. Solche Produkte sind in einer Schale für den Einzelhandel unerwünscht und müssen einem anderen Verarbeitungsstrom zugeführt werden. In Kombination weisen Kamera und Software den Filets eine bestimmte Qualität zu. Diese Qualitätsangabe kann zur Entscheidungsfindung bei der nachgelagerten Verteilung herangezogen werden. In der Praxis könnte dazu die Fillet Distributor Lösung von Marel zum Einsatz kommen, einschließlich der intelligenten servogesteuerten Förderbänder, die Produkte unterschiedlicher Qualität an verschiedene Verarbeitungsströme weiterleiten. Ein oberes Band könnte zu einem RoboBatcher oder einem anderen Schalenverpackungsprozess führen, ein unteres Band zu einer Linie für Marinierung, Herstellung von Schawarma-Streifen oder Schnitzelverarbeitung.

Es wird in Echtzeit geprüft, ob die zugeschnittenen Filets den Anforderungen der Kunden entsprechen

Was genau erkennt IRIS FI?

Verarbeitungsbetriebe können ihre eigenen IRIS FIEinstellungen festlegen, um Geflügelfilets von bestmöglicher Qualität auszuwählen. Es lässt sich ganz einfach das ideale Rezept für die zulässige Toleranzschwelle der einzelnen Druckstellen, der Gesamtausdehnung der Druckstellen, der Fettmängel und des gesamten Fettbereichs erstellen. Auch abweichende Filetformen können berücksichtigt werden. Im Zusammenhang mit Fettmängeln werden auch Hautreste erkannt, die vom Enthäuter nicht entfernt wurden. Erkannte Druckstellen können subkutane Blutungen oder Blutgerinnsel sein, die als scharf umrissene, rote Punkte sichtbar sind und einfach abgewischt werden können. Der Flügeleinschnitt ist eine kritische Stelle, an der verschiedene Mängel auftreten können, beispielsweise Blutflecken oder Sehnenreste. Andererseits führt zu starker Beschnitt in diesem Bereich zu abweichenden Filetformen und zu übermäßigem Verlust von gutem Fleisch.

IRIS FI Fillets Close Up

Einzel- oder Gesamtmängel

In IRIS FI ist ein hohes Maß an Intelligenz eingebunden. Das System weiß zum Beispiel, dass es den regulären kleinen Fettstreifen in der Mitte eines jeden Filets ignorieren soll (es sei denn, er ist zu groß oder gequetscht). Jedes einzelne Filet wird fotografiert. Bei Bedarf, z. B. zu Analysezwecken, können alle Bilder auf einem Server gespeichert werden, um sie anschließend zu überprüfen.

Die Erkennungseinstellungen von IRIS FI lassen sich präzise festlegen – von sehr streng bis großzügig, ganz wie der Kunde es wünscht. Die Bereichsgrößen für Blut und Fett können unabhängig voneinander festgelegt werden. Auf jeden Fall kann die Innova PDS-Software Filets registrieren (und aussortieren), bei denen die Mängel sich über eine größere Fläche als den festgelegten Bereich erstrecken, unabhängig davon, ob es sich um einen einzelnen Mangel oder die Gesamtheit aller Mängel handelt.

IRIS FI Unveiled4


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