Aktuelle Trends bei der Geflügelportionierung

Mehr Produktvariation, Aufwertung von Verschnitt und Verringerung des Arbeitsaufwands

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Da die Broilergewichte zunehmen, werden auch die daraus geschnittenen Teile größer. Solche Teile müssen in präzise kalibrierte Portionen geschnitten werden. Auf vielen Märkten werden die Arbeitskräfte knapp, und die Arbeit wird immer teurer – was wiederum die Automatisierung fördert. Zugleich erwarten die Verbraucher eine immer größere Auswahl an knochenlosen, schmackhaften, unkomplizierten Produkten mit Mehrwert.

Attraktive Produkte

In erster Linie versuchen die Produzenten, mit der Herstellung der attraktivsten Produkte auf die Kundennachfrage zu reagieren. Die Präsentation sollte natürlich wirken und auf einem schrägen natürlichen Schnitt aufbauen. Portionierte Produkte wie verschiedene Arten von Filets, Geflügelstreifen, Würfel, Nuggets und Popcorn sollten sauber geschnitten sein und in einer Schalenverpackung oder auf einem Teller gut aussehen. Alle Produkte müssen für den Verkauf in Supermärkten, Einzelhandelsgeschäften, Restaurants und Fast-Food-Läden geeignet sein. Ebenso müssen sie sich für den Einsatz in weiterverarbeiteten Produkten eignen.

Lebensmittelsicherheit

Lebensmittelsicherheit ist heutzutage für Geflügelverarbeiter ein wichtiges Anliegen. Filetierte und portionierte Produkte müssen vollständig knochenfrei sein. Unser SensorX ist eine der zuverlässigsten Lösungen für diese Herausforderung. Hersteller müssen die verschiedenen Arbeiten auch angesichts von Personalmangel bewältigen. Damit die Abläufe effizient und produktiv sind, müssen Schneide- und Portioniervorgänge sowohl schneller als auch mit einem hohen Automatisierungsgrad durchgeführt werden.

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Der geringste Verschnitt

Die Verarbeitungskapazitäten nehmen laufend zu, und die Produkte müssen oft auf ein bestimmtes Gewicht und/oder eine bestimmte Form zugeschnitten werden. Damit ein profitabler Prozess gewährleistet ist, muss jede automatische Anlage ihre Aufgabe extrem genau absolvieren, sodass der Bedarf an manuellem Zuschnitt und eventuelle Verluste so gering wie möglich gehalten werden.

Rundum gewinnbringend

Die neuesten Marel-Entwicklungen in puncto Portionierung sind die automatisierte Nugget-Linie, der „Roboter mit Messer“ und der I-Cut 122 TrimSort. Mit dieser Marel-Ausrüstung sind Geflügelverarbeiter in der Lage, ihre Kunden mit einer immer breiteren Palette an attraktiven, knochenlosen Premium-Produkten zu beliefern – Produkte, die präzise auf ein bestimmtes Gewicht und eine bestimmte Form abgestimmt sind. Zudem lassen sich mit der Möglichkeit, Beschnitt von diesen Produkten automatisch in andere Mehrwertprodukte zu verarbeiten, kostspielige Verluste auf ein Mindestmaß reduzieren. Schließlich sind Verarbeitungsbetriebe in der Lage, den Durchsatz zu erhöhen und den Arbeitsaufwand zu verringern – eine rundum gewinnbringende Lösung.

Intelligente Filet-Chargenbildung

Der „Roboter mit Messer“ ist ein hervorragendes Beispiel für die Kombination einzelner Geräte, bei der jede Komponente die Leistung der anderen berücksichtigt. Der Roboter umfasst einen I-Cut 122 und einen RoboBatcher Flex. Diese integrierte Lösung überwacht alle Vorgänge vom Schneiden über Chargieren bis hin zum dekorativen Verpacken. Durch ihre optimal abgestimmte Zusammenarbeit bieten die beiden Systeme den Anwendern die höchsten Erträge und die geringsten Verluste. Anstatt ein durchschnittliches Festgewicht zu schneiden, stellt das proaktive System Berechnungen an und trifft intelligente Entscheidungen, indem es in Echtzeit das Gewicht des eingehenden Produkts mit den Auftragsrezepten vergleicht. Ausgehend von den Anforderungen des Kundenauftrags schneidet der Roboter nur das, was wirklich benötigt wird. Wenn das Filet in seiner vorliegenden Form einem der Rezepte entspricht, passiert es die Maschine, ohne geschnitten zu werden. Ein Schnitt erfolgt nur dann, wenn dies die einzige Möglichkeit ist, damit das Filet einem Rezept entspricht. In diesem Fall portioniert der I-Cut 122 das Filet auf das gewünschte Gewicht, sodass ein wertvolles „Reststück“ übrig bleibt, das für Nuggets oder Streifen verwendet werden kann. Auf diese Weise fügt der Roboter mit Messer dem Verschnitt Mehrwert hinzu, anstatt die überschüssigen Teile zu vergeuden.

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I-Cut 122 TrimSort

Die Lösung von Marel für größere Produkte ist der I-Cut 122 TrimSort. Da immer mehr Fleisch abgeschnitten wird, kann dieser Verschnitt, der in der Vergangenheit oft zu Hackfleisch von geringerem Wert verarbeitet wurde, nun aufgewertet und zu einem guten Preis verkauft werden.

Der I-Cut 122 TrimSort bietet innerhalb seines kompakten Tragrahmens einen integrierten, vollsynchronisierten Prozess mit Schneidevorgängen und dem Auswurf von Verschnitt. Mit dieser 2-in-1-Lösung lässt sich viel Platz sparen. Zwei Förderbänder unmittelbar hinter der Messerklinge öffnen und schließen sich blitzschnell, um das Hauptprodukt vom Verschnitt zu trennen. Der Verschnitt wird dann von unter der Maschine verlaufenden Förderbändern aufgefangen und zu nachgeschalteten Prozessen weitergeleitet.

Dank der extrem schnellen Funktionsweise des Systems lassen sich auch kleinste Mengen an Beschnitt abtrennen, bis hin zu Stücken von 5 Gramm. Portionsschnitt ist somit für mehr Produkte als je zuvor möglich, z. B. für Brust-, Innen- und Oberkeulenfilets oder für Schenkelfleisch.

Es besteht so gut wie kein Risiko, dass Reststücke an den Filets haften bleiben. Dadurch werden unnötige Verluste vermieden. Der TrimSort spart außerdem Arbeit. Die Genauigkeit des Geräts ist so hoch, dass kein Bediener mehr nötig ist, um zu prüfen, ob der Verschnitt korrekt ausgeworfen wurde.


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