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„Im Vergleich zu unserer früheren Fabrik gibt es erhebliche Verbesserungen bei der Verarbeitung. Die neue Fabrik wurde vollständig auf Integration in die Linie ausgelegt, was die Gesamtleistung des Standorts steigert. Vom Einhängen in Haken bis zur Verpackung werden die Produkte nur zweimal angefasst.
Inline-Kühlung hat die gesamte Verarbeitungsdauer von 24 auf 6 Stunden verkürzt, und das bei gleichbleibender Produktqualität. Früher wurden die Produkte nach der Bratfertigung auf Karren in Kühlzellen geschoben, wo sie bis zum Folgetag blieben. Unser Prozess zielt nun auch darauf ab, die Arbeitsbedingungen zu verbessern und die Zahl der Puffer zu verringern.“
Digitalisierung und Automatisierung
Nach dem Kühlen wird jedes Huhn dynamisch gezählt und gewogen. Das Gewicht wird dann mit dem betreffenden Haken verknüpft und in der Datenbank registriert. Ein IRIS-System stuft die Qualität der einzelnen Produkte ein. Je nach Gewicht und Qualitätsstufe werden die Produkte an verschiedene Verpackungslinien oder automatische Zerlegelinien weitergeleitet. Im Gegensatz zu früher, als jedes Produkt visuell sortiert und manuell bewertet wurde, sind Kalibrierung und Kontrolle jetzt automatisiert.
Nicolas Eymeoud führt weiter aus: „Die Innova-Software liefert uns Daten, mit denen sich die Gewichte und Gauss-Kurven der Produkte, die in den Kühltunnel kommen, vorhersagen lassen. So können wir sie den Aufträgen zuordnen, und zwar ausgehend von den Daten der Produkte, die in den Kühlprozess eintreten.
Die robotergestützte Filetieranlage ermöglicht automatische Verpackung und damit einen erheblichen Produktivitätsgewinn. Der RoboBatcher wählt automatisch die zuvor gewogenen Filets in passender Kombination aus, um das genaue Zielgewicht der Schale zu erreichen. Bei Verpackungen mit festem Gewicht konnte der Verlust dadurch erheblich verringert werden.“